Gutes tun in nur 30 Minuten: It’s all about Cat Content

Die Weihnachtszeit rückt unvermeidlich näher und somit auch die Spendenzeit. Wie jedes Jahr besinnen sich zur Weihnachtszeit viele Menschen darauf, dass man den Bedürftigen ein kleines Stückchen von seinem eigenen Kuchen abgeben sollte.

Cat ContentIch persönlich besinne mich gern das ganze Jahr über. Und so kommt nun ein verspäteter Artikel zu der letzten Wohltätigkeitsaktion, die im Sommer und im Herbst stattfand. Und verspätet deshalb, weil es den Lesern in der Vorweihnachtszeit vermutlich näher geht, als in der sorgenfreien Spätsommerzeit.

Jeder ist sich selbst der Nächste?

Eine Annahme, die durchaus nicht immer stimmt. Bei der jüngsten Idee, die während eines Tierheimbesuchs entstanden ist, haben mich alle meine Arbeitskollegen, sogar Praktikanten und Studenten, unterstützt. Wie diese Eigendynamik entstand erkläre ich nachher noch.

Selbst Schuld: Überfüllte Tierheime

Putzige Haustierchen wie Hunde oder Katzen sind schnell beschafft. Es beträgt meistens nicht einmal einer Investition von mehr als 200 Euro und schon hat man ein vermeintlich günstiges, treues, neues Familienmitglied. Aber die anfängliche Euphorie weicht meistens schon sehr schnell der unerwarteten Verantwortung und den unschönen Pflichten, die ein Haustier mit sich bringt. Haustiere sind keine Familienmitglieder auf Abruf, die man sich zum Schmusen schnappt, wenn man gerade Lust darauf hat. Und aus diesem Grund sitzen so wahnsinnig viele Tiere in Heimen fest – unverdient und grundlos.

“Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!” (alte Redewendung)

Katzenfutter Spende

Zum zweiten Mal sah der Kofferraum schon so aus. Das dritte Mal folgt bald.

Zusammen mit einer bewundernswerten Auszubildenden kam mir die Idee, Futterspenden zu sammeln. Eine winzig kleine Aktion, ohne viel Aufwand. Auf diese Spenden sind derzeit vorrangig die Stubentiger im örtlichen Tierheim angewiesen. Und da es zweifelsohne eine gute Sache ist, warum nicht noch mehr Leute ins Boot holen?

Zum Spenden motivieren

Eine kleine Email, von der ich mir so viel Resonanz gar nicht erhofft hätte, hat das gesamte Unternehmen dazu motiviert mir kiloweise Katzenfutter mitzubringen. Eine Email in der nichts weiter stand, als: “Ich würde mich über eure Hilfe freuen. Über ein paar Dosen Katzenfutter oder vielleicht 50cent, damit ich es selbst kaufen kann. Danke!” Dazu gab es noch einen Schnappschuss von einem wahnsinnig süßen Kätzchen. Cat Content works! Auch im wahren Leben.

Fazit

Insgesamt hat die Aktion 30 Minuten meines Lebens in Anspruch genommen:

  • Email schreiben (5 Minuten)
  • Katzenfutter kaufen (15 Minuten)
  • Gespendetes Katzenfutter in den Kofferraum tragen (5 Minuten)
  • Zum Tierheim fahren (5 Minuten)
  • In glückliche Mitarbeiter-Gesichter gucken (zeitlos)

Vielleicht hat diese Aktion zu etwas inspiriert, zumindest vielleicht einen Denkanstoß geliefert. Ich bekomme bis heute immer wieder neue Spenden und fahre bald zum dritten Mal in das Tierheim. Und genau an dieser Stelle möchte ich mich bei allen Kollegen bedanken, die mich so selbstverständlich bei dieser Aktion unterstützt haben! Ihr seid ganz tolle Menschen. Dankeschön.

Links zum Artikel

Ich würde mich freuen, wenn ihr diesen Artikel mit euren Freunden teilt oder mir einen Kommentar hinterlasst. gibt’s im Web.

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2 thoughts on “Gutes tun in nur 30 Minuten: It’s all about Cat Content

  1. Hi Katja,
    ich bin über Facebook auf deine Seite hier gekommen und finde die Spendenaktionen super :-)
    VLG Matthias

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